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Epidauros – Kultstätte des Heilgottes Asklepios

Urlaub auf dem Peloponnes und Epidauros besuchen

Epidauros, die aktive Kultstätte des Asklepios liegt auf dem Peloponnes, im Regierungsbezirk Argolis und etwa 30 km von der wunderschönen Stadt Nafplion entfernt.

Die Kultstätte ist mit die älteste in Griechenland und deren erste Spuren gehen auf das 3. Jahrtausends v. Chr. zurück. Hier wurde der Gott Apollon Maleatas verehrt, für den man einen kleinen Tempel baute.

Seit dem 5. Jahrhundert tritt Asklepios an die Seite seines mythologischen Göttervaters Apollon.

Wie in allen Städten und hier allen voran den Kultstätten gab es viele Fremde, die sich der Schätze bemächtigen wollten. Vor allem die Römer hatten Gefallen an Nafplio und dieser Kultstätte. Das war um etwa 100 v. Chr.

Gegen Ende des 4. Jahrhunderts kam es zu einer weiteren, verheerenden Zerstörung. Da warens dann die Goten. Blöd nur, dass das Christentum kam und Epidaurus in Vergessenheit geriet. Ander Mal wieder …

Urlaub in Griechenland machen – Epidauros besuchen

Wir waren dort mit unseren zwei Twins und hatten jede Menge Spaß. Die Sonne brannte bei über 40 Grad im Schatten. Und der Schatten ist spärlich – nicht aber die Temperatur dort.

Hörtest in Epidauros

Ganz besonders: Lässt jemand in der Mitte der Bühne, also der Mitte des Bogens des Theater-Auditoriums, eine Münze fallen, dann hört man das selbst auf der letzten Stufe, ganz oben in der letzten Reihe – die Akustik ist einfach sagenhaft.

Was es gibt

Es gibt einen größeren Kiosk mit erfrischendem Getränken, kleinen Snacks und jeder Menge Eis für die kleinen und erhitzten Gemüter. Das hiesige Museum bietet gute Einblicke in multikulturelle Überfälle und griechische Zeugentätigkeit. Einen Besuch vom unweit entfernten Nafplion aus kann ich nur empfehlen. Der Anblick des Theaters und der Blick von den oberen Stufen auf die natürliche Umgebung ist fantastisch und deshalb allein schon einen Trip wert – viel Spaß!

Jetzt nach Athen fliegen und den Peloponnes genießen …

Gyros und Souvlaki essen in Griechenland – bei Ainos in Glyfada

Liebe Freunde des gepflegten Hellenen-Fastfoods. Urlaub in Griechenland bedeutet nicht nur sagenhafte Strände besuchen, klares blaues Meerwasser um die Hüften gespült zu bekommen. Es bedeutet vielmehr Vollklassik-Fastfood a´la Gyros und nicht zuletzt Souflaki.

Das beste Gyros in Griechenland

Gyros kennt der Griechenland-Leichtmatrose zwar wohl eher aus der deutschen Nihilisten-Gastronomie, wo keiner an die Wirklichkeit der Gaumenfreuden glaubt. Aber Gyros in Griechenland gibt es wirklich!
Souflaki gibt es in Griechenland natürlich auch. Aber das wird vornehmlich auf Holzspießchen serviert. Und die sind meist so lang wie ein Hellenen-Spieß [harhar].

Wollen wir uns also nochmal kurz dem Gyros in Griechenland zuwenden. Ja, das gibt es also. Meist verheiratet mit schlabbrigen Pommes Frites (gr.: Patates dijanites) in einer weißen Tüte aus recycletem Handtuchpapier. Aber das schmeckt einfach – das Gyros meine ich. Dazu werden oft die kurzen Souflaki-Spieße mit zarten Hellenen-Fingern von den Fleischstückchen befreit und letztere in ein Pita-Brot gepackt – mhhhhhmmm. Je nach Würzung ein Gaumen-Vulkan – einfach sehr sehr lecker!

Und ich bin ja schon viel rumgekommen in Griechenland. Aber das ungeschlagen beste Gyros in Griechenland (im Pita-Brot), das gibt es in Glyfada. Das ist ein Vorort, südlich von Athen (nobel). Und dort gibt es einen Laden in der Straße Dimarchou Angelou Metaxa. Der Laden heißt Ainos. Und den gibts seit sage und schreibe 40 Jahren. Wenn das kein Beweis für langanhaltende Hellenen-Qualität ist. Holen, essen, waaahnsinnig werden …



Jetzt nach Athen zum besten Gyros fliegen …

Die Rio-Andirrio Brücke

Urlaub auf dem Peloponnes

Eigentlich wollten wir so schnell wie möglich weiter in den Norden fahren und dann weiter in den Osten – nach Athen. Wir hattens eilig und wollten keine Zeit verlieren. Doch dann sahen wir schon aus der Ferne die mächtigen Pfeiler einer Brücke, die ich mit meinem mitteleuropäischen Verstand kaum begreifen konnte:
Die 2004 gebaute Rio-Andirrio Brücke

Die Rio-Andirrio-Brücke verbindet den westlichen Peloponnes mit dem griechischen Festland im Norden des Peloponnes. Sie ist sage und schreibe fast 3 km lang. Und wenn man die Griechen auch nur halbwegs kennt, kann man sich das noch weniger vorstellen. Spätestens dann, wenn man annehmen muss, dass da am Tag Tausende Fahrzeuge drüber fahren, eine Phantasie. Die Krönung: Es scheint alles zu funktionieren. Das Ding steht da wie einst der Koloss von Rhodos und bewegt sich – zumindest augenscheinlich – keinen Millimeter.

Warum die Brücke so heißt? – Sie verbindet das auf dem westgriechischen Festland gelegene Andirrio mit Rio im Nordwesten des Peloponnes in der Nähe von Patras. Das ist auch schon alles. Doch hört sie sich im ersten Augenblick fast schon vermarktet an und wohllautet wohl eher nach Rio und heißen Rhythmen. Doch letztere bleiben freundlicherweise aus. Das Ding soll ja halten.

Urlaub in Griechenland bietet einfach mehr!

Auf jeden Fall ist jeder Halt an einer der beiden Uferseiten empfehlenswert und eine Augen- bzw. eine Kameraweide. Einfach toll. Also nichts wie hin, wenn Ihr in der Nähe seid.

Mit Kneipen etc. in der Nähe siehts mau aus.

Alles Wissenswerte zu dieser Brücke findet Ihr natürlich bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rio-Andirrio-Brücke