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Die Rio-Andirrio Brücke

Urlaub auf dem Peloponnes

Eigentlich wollten wir so schnell wie möglich weiter in den Norden fahren und dann weiter in den Osten – nach Athen. Wir hattens eilig und wollten keine Zeit verlieren. Doch dann sahen wir schon aus der Ferne die mächtigen Pfeiler einer Brücke, die ich mit meinem mitteleuropäischen Verstand kaum begreifen konnte:
Die 2004 gebaute Rio-Andirrio Brücke

Die Rio-Andirrio-Brücke verbindet den westlichen Peloponnes mit dem griechischen Festland im Norden des Peloponnes. Sie ist sage und schreibe fast 3 km lang. Und wenn man die Griechen auch nur halbwegs kennt, kann man sich das noch weniger vorstellen. Spätestens dann, wenn man annehmen muss, dass da am Tag Tausende Fahrzeuge drüber fahren, eine Phantasie. Die Krönung: Es scheint alles zu funktionieren. Das Ding steht da wie einst der Koloss von Rhodos und bewegt sich – zumindest augenscheinlich – keinen Millimeter.

Warum die Brücke so heißt? – Sie verbindet das auf dem westgriechischen Festland gelegene Andirrio mit Rio im Nordwesten des Peloponnes in der Nähe von Patras. Das ist auch schon alles. Doch hört sie sich im ersten Augenblick fast schon vermarktet an und wohllautet wohl eher nach Rio und heißen Rhythmen. Doch letztere bleiben freundlicherweise aus. Das Ding soll ja halten.

Urlaub in Griechenland bietet einfach mehr!

Auf jeden Fall ist jeder Halt an einer der beiden Uferseiten empfehlenswert und eine Augen- bzw. eine Kameraweide. Einfach toll. Also nichts wie hin, wenn Ihr in der Nähe seid.

Mit Kneipen etc. in der Nähe siehts mau aus.

Alles Wissenswerte zu dieser Brücke findet Ihr natürlich bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rio-Andirrio-Brücke